Sardinien Travel Guide – Sahara, Wildpferde & Stausee

Written by sophiesollmann

Wenn Sardinien eines kann, dann ist es beeindrucken. Und zwar mit seiner Natur, um die sich niemand zu kümmern scheint, die aber trotzdem gigantisch ist. 

Das Besondere an der Insel ist, dass man beinahe jede Art von Landschaft beobachten kann, seien es fruchtbare, grüne Wälder mit Flüssen und Seen, staubtrockene Steppen oder meterhohe Sanddünen – wir durften in den Genuss von allem kommen. Verdanken können wir dies aber nicht der unmittelbaren Erreichbarkeit oder der tollen Auffindbarkeit dessen, sondern alleine meinem Marco Polo Reiseführer – Geheimtipps ahoi!

Flumendosa Stausee – Einmal im Leben Tarzan spielen

Unauffindbar, irgendwo im Nirgendwo und vollkommen vereinsamt. Dort haben wir es gefunden, den Geheimplatz, der in unserem Reiseführer sehr hoch angepriesen wurde und den wir ohne die exakten Anweisungen und den Orientierungssinn meines Freundes wohl nie gefunden hätten. Wir hatten wenig Erwartungen und wussten nur, dass wir einen kleinen Stausee mitten im Grünen auffinden würden. Die Sonne ließ sich leider nicht den ganzen Tag blicken, doch trotzdem stieg in uns das Dschungel-Feeling hoch!

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Giara di Gesturi – eine Wanderung mit Wildpferden

Pferde gehören normalerweise nicht zu meinen Lieblingstieren, genauso wenig kann ich mich für lange Wanderungen begeistern. Dieser Ausflug bedeutete jedoch beides: eine 12km lange Wanderung auf einer 550m hoch gelegenen Basalthochfläche, wo freilebende Wildpferde grasen, die hier zu Hause sind. Es war magisch! Die Hitze war zwar unerträglich und unsere Körper schon etwas erschöpft von den letzten Aktivitäten, aber da wir es eher ruhig angingen, war es doch ein Genuss. Einfach Natur pur und eine wahrhaftige Abwechslung zu all dem Sand und Meer der anderen Tage!

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La costa verde – Sanddünen und oranges Wasser

Ich denke, hier sprechen die Bilder für sich selbst. Ich habe noch nie zuvor so viel Neues auf einmal erlebt. Die Dünen haben mir zwar meine Füßchen verbrannt und ich verstehe nun noch weniger, wie Menschen tagelang durch die Wüste spazieren können (ich glaube, bei uns waren es 200m), aber das Gefühl, wenn man dann endlich oben angekommen und im Schatten sitzt, ist unbeschreiblich! Wie schon angekündigt, gab es für meine Schwester und mich ein Dünen-Shooting – die Ergebnisse bekommt ihr nächste Woche zu Gesicht!

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with love and happiness

sophie sollmann

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